den Kopf ffnen

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ISBN 978-3-939587-01-9
gebunden, mit Lesebndchen
72 Seiten
Feb. 2007, blue china
 
den Kopf ffnen
ein literarisch-neurologischer Befund
 
Ute Schmidt - Essay
 
Meine Entwicklung in den Wsten der Sprachlosigkeit ging in eine ganz andere Richtung. Ich be mit meiner Logopdin, ganz deutlich und langsam zu sprechen. Dazu nimmt sie geeignete Stze, deren schnster ohne Zweifel der folgende ist:
 
Die Bohnen werden erst gewssert, dann gekocht.
 
Knnen Sie sich vorstellen, was Macbeth, Gregor Samsa, Lord Chandos und Alice im Wunderland mit Morbus Parkinson zu tun haben?
 
In ihrem Essay schildert Ute Schmidt, wie Literatur zum archimedischen Punkt wurde, der ihr erlaubte, einen ungewhnlichen Blick auf ihre Krankheit zu werfen. So gesehen, kann Parkinson zu einer absurden Veranstaltung werden.
 
Die den Essay dominierende Frage ist die nach dem Verhltnis von Gesundheit und Krankheit, von Normalitt und Abweichung.
 
Scharfsinnig und mit belebendem Esprit gibt Ute Schmidt exemplarische Einblicke in die Vielschichtigkeit unserer Sprache, unseres Verhaltens und die widersprchliche Welt der Medizin.

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